Wir freuen uns über die Förderung unseres deutsch-kurdischen Recherche-Projektes mikan – #Heimat #Hoffnung #Ort #Platz durch den Fonds Darstellende Künste. Im Fokus werden Aspekte der Heimatsfindung und -behauptung stehen. mikan bedeutet im kurdischen nicht nur Heimat, sondern auch Hoffnung oder, neutral, Ort und Stelle – ein Verweis darauf, dass Heimat für Kurden alles andere als eine eindeutige Sache ist. Mit der Recherche durch zwei in Istanbul lebende Kurden – Mirza Mertin und Bilge Kuttlu, ist einerseits das nötige Wissen und die entsprechende Sensibilität und andererseits eine produktive Distanz im Gespräch mit hier lebenden Kurden gegeben.

Bei ihrer Recherche im Sommer 2017 haben Mirza Metin und Bilge Kutlu mit Kurd*innen in NRW Interviews geführt und gefragt: Welche identitätsstiftenden Merkmale sind für die kurdischen Migranten in der Homebase NRW von besonderer Bedeutung? Wie funktioniert die Identitätsbildung bei Mitgliedern eines homeless Volkes, die sich zudem durch unterschiedliche Religionen, Sprachen, Herkunft unterscheiden? Welche Themen bestimmen die kurdische Community hier in Deutschland, welche werden bewusst ausgeklammert?

Die Recherche mikan – #Heimat #Hoffnung #Ort #Platz ist gefördert von Fonds Darstellende Künste im Rahmen des Förderprogramms „Homebase“.

 

 

 

Hier geht es zu den Interview-Protokollen.