Christian Léger Dah ist Slam-Poet, Performer und Gründungsmitglied des Kollektivs Qu’on sonne & Voix-ailes und eine der führenden Stimme der burkinischen Kulturszene und eine zentrale Rolle in der burkinischen Slam-Bewegung. Als versierter Schauspieler prägt er das burkinische Kino mit seinen Auftritten u.a. in „La République des corrompus“ (Republik der Korrupten) und „Braquage à Ouaga“ (Ouaga-Raub), beides Filme, die sich mit den aktuellen gesellschaftspolitischen Realitäten auseinandersetzen. Im Theater machte er sich sowohl als Schauspieler als auch als Regisseur einen Namen, u.a. mit „Aïcha de Tombouctou“ und „Tunka“, in denen er die Traditionen der Sahelzone aus zeitgenössischer Perspektive neu interpretierte.

Beim fringe ensemble war er in den Projekten „Gold/Brillante Saleté“ und -> Cotton Club beteiligt.