UN-FLÜCHTIG 2 _ Bashar fotografiert Bonn _ Foto Annika Ley

Am Anfang von UN-FLÜCHTIG stand eine Überwindung. Nicht jene nationaler Grenzlinien, sondern jene vom Ich zum Du, vom Eigenen zum Anderen und zurück hin zur vorsichtigen wie neugierigen, respektierenden wie lebendigen Begegnung. Nun geht UN-FLÜCHTIG weiter.

UN-FLÜCHTIG #2

Eine Produktion des fringe ensemble

Von und mit: Nirmin Chachit, Moaz Chachit, Frank Heuel, Abdullah Juoma, Annika Ley, Bettina Marugg, Andreas Meidinger Bashar Omar
Künstlerische Leitung : Frank Heuel
Ausstattung: Annika Ley

2. Folge: 03. April 2016, theaterimballsaal, Bonn

Was bisher geschah: Bettina Marugg hat mit Hilfe von Sonnhild Schietzel seit November die nach Bonn geflüchteten Syrer Bashar Omar, Abdullah Juoma, Moaz Chachit, seine Schwester Nirmin und ihre Kinder Rami und Karim kennengelernt. Sie besuchten eine Moschee, kochten zusammen ein syrisches Mahl, absolvierten gemeinsam mehr oder weniger erfolgreich Behördengänge, bewältigten Hindernisse und redeten viel miteinander und erfuhren einiges voneinander.

In der ersten Folge, UN-FLÜCHTIG #1, gewährte Bettina Marugg den Besuchern im Ballsaal einen Einblick in ihr persönliches Protokoll dieser Begegnungen, während Bashar, Abdullah, Mouaz und Nermeen über unterschiedliche Ereignisse ihrer Flucht und ihrer Gedanken hier in Deutschland berichteten.

In UN-FLÜCHTIG #2 verringern wir nun auch die Distanz zwischen Ihnen, dem Publikum, und den jungen SyrerInnen. Gemeinsam mit jedem Einzelnen der erwachsenen Syrer haben wir uns ihnen nahen Themen genähert. Nicht die große Politik, sondern Persönliches steht im Fokus. Es geht um die Intensivierung von Begegnung, ums Zuhören, Schauen, Fragen.

Freiwilliger Eintrittspreis (Jeder zahlt, was er möchte und/oder kann.)

Eine Produktion des fringe ensemble in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk Bonn.