Einmalig am 15. November!

Die Moderne begann mit einer Provokation: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen“ (Horaz/Immanuel Kant). Das 3-tägige Novemberfestival im Dialograum Kreuzung an St. Helena trägt in diesem Jahr den Titel überMUT und fragt in unterschiedlichen Formaten nach dem Mut in unseren Tagen.

überMUT – AUF DEN WEICHEN KNIEN MEINES GROSSEN HERZENS

Eine Produktion des fringe ensemble

Mit: Andreas Meidinger, der von Albert Camus‘ Roman „Die Pest“ berichtet, Frank Heuel, der den Abend moderiert, einer Frau, die aus ihrem Leben erzählt, und Lothar Kittstein, der live an diesem Abend, inspiriert durch die Anwesenden und den präsentierten Stoff, über Mut schreiben wird.

Samstag, 15. November um 18 Uhr – im Rahmen des Novemberfestivals im Dialograum Kreuzung an St. Helena, Bornheimer Straße 130, Bonn-Nordstadt.

Gibt es in unserer durch und durch befriedeten, liberalisierten Gesellschaft noch Mut? Wo ist im modernen Leben, in dem allen scheinbar alles zur Verfügung steht, noch Raum für Entscheidungen, Widerstand, Gegenwehr? Wovor müssen wir überhaupt noch Angst haben – wovor laufen wir weg, wann sind wir feige, wann verleugnen wir, woran wir glauben? Was wird aus Mut, wenn immer weniger zu fürchten ist, weil die Maxime der Zeit auf Selbstverwirklichung der Einzelnen zielt?
Vor dem Hintergrund von Albert Camus’ Roman „Die Pest“ entfaltet sich ein Panorama von Tollkühnheit und Furcht, von Schwäche und Stärke – changierend zwischen Alltäglichkeit und Außerordentlichem.