Der KIRSCHGARTEN – die Geschichte einer vergehenden Epoche, einer heranbrechenden neuen Zeit. Etwas wird zurückgelassen, irgendwohin wird aufgebrochen.
Der KIRSCHGARTEN endet mit dem zurückbleibenden und sich zum Sterben hinlegenden Alten und damit gleichsam mit dem Ausatmen einer vergehenden Zeit und Epoche.

Kirschgarten.2006

eine deutsch-lettische Annäherung
nach Anton Cechov


Regie: Frank Heuel | Dramaturgie: Evita Sniedze | Raum und Kostüme: Lisa Witzmann | Technik: Volker Sippel/Niko Moddenborg | Assistenz: Ruth Schultz/Svenja Pauka | Produktion: Jörg Tewes/Ieva Priediena | Mit: David Fischer, Justine Hauer, Januss Johansons, Girts Ravinš, Harald Redmer, Christine Stienemeier, Imants Strads, Elina Vane


Eine Gemeinschaftsproduktion von fringe ensemble/phoenix5 und dem Valmieras Dramas teatris (Lettland) in Koproduktion mit der Veranstaltergemeinschaft Theater im Pumpenhaus, Münster // Forum Freies Theater, Düsseldorf // theaterimballsaal, Bonn im Rahmen von scene:estland lettland litauen in nrw.


Der KIRSCHGARTEN – die Geschichte einer vergehenden Epoche, einer heranbrechenden neuen Zeit. Etwas wird zurückgelassen, irgendwohin wird aufgebrochen.
Der KIRSCHGARTEN endet mit dem zurückbleibenden und sich zum Sterben hinlegenden Alten und damit gleichsam mit dem Ausatmen einer vergehenden Zeit und Epoche.
Ein internationales Ensemble – eine Begegnung zwischen Deutschen und Letten. Der Versuch einer Annäherung – ein Scheitern, ein Glücken. Das Ganze als ein Ritual des Erinnerns, der Versuch sich seiner selbst im Moment der Annäherung an den Anderen zu vergewissern.
Cechov selbst spricht von einer Komödie, die Inszenierung setzt auf das Absurde der Vorlage, findet im Text das Verspielte, Verdrehte und kommt damit dem Autor sehr nahe.

Die Produktionsgemeinschaft fringe ensemble/phoenix5 realisiert nach Fiction Impossible (2005) seine zweite deutsch-lettische Kooperation. Dieses Mal ist der Partner das Valmieras Dramas teatris, 120 km nordöstlich der Metropole Riga im Landesinneren Lettlands. Zwei Länder, zwei unterschiedliche Theaterstrukturen realisieren ein gemeinsames Projekt.

Gefördert u.a. durch die Stadt Münster, den Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, die Stadt Bonn, die Kunststiftung NRW.