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Das Meer – der Stoff, aus dem die Träume sind? Grenzenlose Weite, endloses Rauschen, salzige Luft, die im Meer versinkende Sonne – all das sind unentbehrliche Zutaten zum Traum von der großen Freiheit. Vom Meer aus betrachtet sieht das ganze etwas komplexer aus, gehören zum Leben auf See stets eine Portion Einsamkeit, das nicht ganz gefahrlose Diktat der Naturgewalt und die Sehnsucht nach dem Festland.

Große Freiheit

Nach dem Film „Große Freiheit Nr. 7“ von Helmut Käutner.

Eine Produktion des fringe-ensemble und phoenix5
In Kooperation mit dem theaterimballsaal Bonn und dem Theater im Pumpenhaus Münster

Mit: David Fischer, Justine Hauer, Severin von Hoensbroech, Petra Kalkutschke, Georg Lennarz, Laila Nielsen, Harald Redmer
Regie: Frank Heuel
Bühne und Kostüme: Lisa Witzmann
Dramaturgie: Svenja Pauka

„Ein Wind weht von Süd und zieht mich hinaus auf See! Mein Kind, sei nicht traurig, tut auch der Abschied weh …“.

So sang einst Hans Albers in dem Film „Große Freiheit Nr. 7“. Das fringe ensemble begibt sich für seine neue Produktion auf’s weite Meer hinaus und wieder an Land zurück. Objekt der Untersuchung ist der Mythos „Seemann“. Was treibt ihn auf See? Was kann ihn an Land halten? Sind Sehnsucht und Fernweh stärker als Heimat und Familie? Und was kommt danach? Wie sieht das Leben auf dem trockenen Boden nach der großen Freiheit auf dem Meer aus?

GROSSE FREIHEIT bietet einen Blick in die Untiefen der Sehnsüchte der Seemänner nach Freiheit und der an Land gebliebenen Frauen nach den starken Männern mit offenen Herzen. Und wir, die wir uns in einiger Entfernung zu den großen Ozeanen befinden, spüren, dass die Sehnsucht das immer gleiche aufregende Spiel mit uns treibt, ohne das das Leben nur halb so schön wäre.

Gefördert durch die Stadt Münster, die Kunststiftung NRW, den Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, den Fonds Darstellende Künste e.V. und die Bundesstadt Bonn