Im Dezember kommt er zum letzten Mal: DER TEUFEL. Nur noch an zwei Abenden wird er Iwan, einem der „Brüder Karamasow“, begegnen. Frank Heuel inszenierte das Rendezvous Iwans mit dem Teufel als Drahtseilakt zwischen Vision und Wirklichkeit mit nur einem Schauspieler: David Fischer brilliert auf beiden Seiten des geistreichen Dialogs.

Der Teufel

von Fjodor Dostojewski

Eine Produktion des fringe ensemble

Mit: David Fischer
Regie: Frank Heuel
Raum/Kostüme: Annika Ley
Musik: Matthias Höhn
Dramaturgie: Svenja Pauka

Premiere in Bonn:
19. Januar 2012 im theaterimballsaal

Iwan geht es schlecht. Der Arzt sprach von nichts Geringerem als einer „Zerrüttung des Gehirns“. Doch so sehr sich Iwan gegen die Krankheit wehrt, plötzlich sieht er sich dem Teufel gegenüber. Er leugnet dessen Existenz, will ihn als Halluzination abtun, als personifizierte eigene Gedanken und kann sich trotzdem nicht erwehren, mit ihm das Gespräch aufzunehmen. Mit viel Süffisanz, geistreichen Ideen und Geschichten, versucht dieser ihn von seiner Existenz überzeugen. Es entspinnt sich ein Disput über Vernunft und Glauben, Freiheit und Verantwortung, übers Hosianna-Rufen oder die Leugnung des Irrationalen.
DER TEUFEL, eines der zentralen Kapitel von Dostojewskis Roman „Die Brüder Karamasow“, geschrieben 1878–1880, ist ein virtuoser Beitrag zu den großen menschlichen Grundfragen und ein meisterhaft geführter Dialog. Der gedanklich brillante und emotional aufwühlende Text hat bis heute kein bisschen an Aktualität eingebüßt. Frank Heuel schafft daraus einen Theaterabend, der Herz und Hirn in Wallungen bringen wird.


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Presse-Besprechungen zu DER TEUFEL


Eine Produktion von Teufel GbR/fringe ensemble. Gefördert durch: Bundesstadt Bonn, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.


Foto: © Sandra Then