Jens-Martin Eriksen hat dem fringe ensemble seinen neusten, noch nicht uraufgeführten Theatertext zur erstmaligen öffentlichen Präsentation überlassen. Harald Redmer stellt die FarceDER PROZESS GEGEN MALAPARTE in einer szenischen Lesung vor.

Der Prozess gegen Malaparte

von Jens-Martin Eriksen // deutsch von Jörg Scherzer

Eine szenische Lesung des fringe ensemble

Mit: David Fischer, Severin von Hoensbroech, Georg Lennarz
Regie: Harald Redmer
Raum/Kostüme: Annika Ley

Premiere in Bonn:
27. Januar 2012 im theaterimballsaal

In einer szenischen Lesung präsentiert das fringe ensemble den neuen Theatertext des dänischen Autors Jens-Martin Eriksen. Das Kammerspiel nennt der Autor selbst eine Nazi-Farce: Ein Generalgouverneur, ein Schriftsteller und zwei SS-Offiziere bilden das Quartett, an dem Eriksen raffiniert und mit bösem Witz die Schwächen und Manipulierbarkeit des Menschen durchspielt. Er wagt sich mitten ins Herz der Finsternis, findet shakespearehafte Plots, treibt Gedankenspiele über Gott und Satan und ist unerbittlich, wenn es um die Hybris des Menschen geht. Eitelkeit, Zynismus, blinder Gehorsam treten zutage und schließlich fragt man sich, worum es sich beim freien Willen eigentlich handelt. Ein gewaltiges Spiel, ein böses Spiel – und wir versprechen Ihnen: Sie werden darüber lachen!


DER PROZESS GEGEN MALAPARTE ist gefördert durch die Stadt Bonn,das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und das Danish Art Council.