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	<title>fringe ensemble</title>
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	<description>fringe (engl.: Rand, Franse)</description>
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		<title>Die heilige Johanna der Schlachthöfe</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 10:09:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Repertoire]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Der Markt liegt verwüstet&#8230;&#8221; &#8211; Die kommende Spielzeit eröffnet die Produktionsgemeinschaft fringe ensemble/phoenix5 mit Brechts Stück „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“, mit dem er in geradezu seherischer Weise auf die aktuelle Problemlage verweist. Die heilige Johanna der  Schlachthöfe von Bertolt Brecht Eine Welt von Siegern und Verlieren. Die großen Spieler im fiebrigen Dasein zwischen unfassbarem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1621" title="schlachthoefe" src="http://www.fringe-ensemble.de/wp-content/uploads/2010/06/Ohne-Titel-klein.jpg" alt="" width="380" height="380" /></p>
<p style="border-bottom: 5px solid #000000; padding: 10px 0px; width: 380px;">&#8220;Der Markt liegt verwüstet&#8230;&#8221; &#8211; Die kommende Spielzeit eröffnet die Produktionsgemeinschaft fringe ensemble/phoenix5 mit Brechts Stück „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“, mit dem er in geradezu seherischer Weise auf die aktuelle Problemlage verweist.</p>
<h2>Die heilige Johanna der  Schlachthöfe</h2>
<p style="padding: 10px 0;"><strong> von Bertolt Brecht</strong></p>
<div>
<p>Eine Welt von Siegern und Verlieren. Die großen Spieler im fiebrigen Dasein zwischen unfassbarem Höhenflug und vernichtendem Sturz auf der einen Seite. Die mehr oder minder verzweifelten Zuschauer auf der anderen. Sind wir denn von allen guten Geistern verlassen? Oder welche Rolle kann die Religion da spielen? Oder sind Geld wie Glaube zu Opiaten geworden, die eine Veränderung des Stands der Dinge unmöglich machen? Welchen Einfluss hat der Einzelne in einem System, das eine immer größere Sogwirkung entwickelt? Und hat eine haltlose Gier die Macht über den Menschen gewonnen? Diese archaischen wie modernen Fragen haben den Regisseur Frank Heuel dazu bewegt, Bertolt Brechts Stück DIE HEILIGE JOHANNA DER SCHLACHTHÖFE auf die Bühne zu bringen.</p>
<p>Chicagos Fleischkönig Mauler manipuliert Markt und Börse. Nur er verdient daran. Fabriken schließen, Viehhändler und Arbeiter verlieren ihre Arbeit. Johanna Dark, bewaffnet mit dem Glauben an das Gute im Menschen, tritt gegen Mauler an, stößt an ihre Grenzen und sieht als Ausweg schließlich nur die Gewalt. 1929/30 entstanden, verweist das Stück in geradezu seherischer Weise auf die aktuelle Weltlage.</p>
<p>Zwei Schauspielerinnen und vier Schauspieler präsentieren das personenstarke Stück. Die musikalischen Qualitäten des Ensembles forciert der Musiker Gregor Schwellenbach durch mitreißende neue Songs und prägnante Sound-Samples. Die Inszenierung stellt den scharf gezeichneten Figuren aus der HEILIGEN JOHANNA die unverstellte Realität entgegen: Parallel zum Stück entstanden mit der Fotokamera und in Interviews Portraits von Menschen aus der heutigen oftmals prekären Arbeitssituation.</p>
</div>
<p style="border-bottom: 1px solid #000000; width: 380px; padding-bottom: 10px;">
<p style="border-bottom: 1px solid #000000; width: 380px; padding-bottom: 10px;">Eine Produktion von fringe ensemble/phoenix5</p>
<p style="border-bottom: 1px solid #000000; width: 380px; padding-bottom: 10px;"><strong>Mit</strong>: Justine Hauer, Bettina Marugg, David Fischer, Manuel Klein, Andreas Meidinger, Harald Redmer<br />
<strong> Regie</strong>: 		Frank Heuel<br />
<strong> Raum und Kostüme</strong>:	Annika Ley<br />
<strong> Komposition und Gesangseinstudierung</strong>: 		Gregor Schwellenbach<br />
<strong> Fotografie</strong>: 		Josef Snobl<br />
<strong> Dramaturgie</strong>: 	René Reinhardt<br />
<strong> Regieassistenz: </strong>Maggie Thomas<br />
<strong>Produktionsleitung:</strong> Jörg Tewes<br />
<strong>Öffentlichkeitsarbeit: </strong>Claudia Grönemeyer</p>
<p style="border-bottom: 1px solid #000000; width: 380px; padding-bottom: 10px;"><strong> </strong><strong>Premiere Leipzig</strong> am 30. September 2010 in der Schaubühne Lindenfels<br />
<strong>Premiere Bonn</strong> am 06. Oktober 2010 im theaterimballsaal</p>
<p><!-- START link presse-downloads --><br />
<a style="background-color: #f2e950; padding: 10px;" href="?page_id=1079#johanna">Presse-Downloads zu DIE HEILIGE JOHANNA&#8230; </a><br />
<!-- ENDE link presse-downloads --></p>
<hr class="trenner" />DIE HEILIGE JOHANNA DER SCHLACHTHÖFE wird gefördert durch die Bundesstadt Bonn, das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, die Stadt Münster und die Kunststiftung NRW.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nighthawks</title>
		<link>http://www.fringe-ensemble.de/?p=1043</link>
		<comments>http://www.fringe-ensemble.de/?p=1043#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 19:37:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Repertoire]]></category>
		<category><![CDATA[Nighthawks]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Frauen, Wodka, Zigaretten. Ein Abend, der nachttrunken macht  &#8211; liederlich, abgründig, sentimental und verschlagen. Bettina Marugg und Justine Hauer nehmen ihr Publikum mit auf einen Trip durch die Nacht. Nighthawks Ein Trip durch die Nacht Eine Produktion des fringe ensemble Von und mit: Justine Hauer und Bettina Marugg Musik und Video: Andreas Meidinger Raum: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1076" title="nighthawks" src="http://www.fringe-ensemble.de/wp-content/uploads/2010/02/nighthawks1.jpg" alt="" width="380" height="380" /></p>
<p>Zwei Frauen, Wodka, Zigaretten. Ein Abend, der nachttrunken macht  &#8211; liederlich, abgründig, sentimental und verschlagen. Bettina Marugg und Justine Hauer nehmen ihr Publikum mit auf einen Trip durch die Nacht.</p>
<h2>Nighthawks</h2>
<p style="padding: 10px 0;"><strong> Ein Trip durch die Nacht</strong></p>
<p style="border-bottom: 1px solid #000000; width: 380px; padding-bottom: 10px;">Eine Produktion des fringe ensemble</p>
<p style="border-bottom: 1px solid #000000; width: 380px; padding-bottom: 10px;"><strong>Von und mit</strong>: Justine Hauer und Bettina Marugg<br />
<strong>Musik und Video</strong>: 		Andreas Meidinger<strong> </strong><br />
<strong>Raum</strong>: 		Annika Ley<br />
<strong>Dramaturgie</strong>: 		Svenja Pauka</p>
<p style="border-bottom: 1px solid #000000; width: 380px; padding-bottom: 10px;"><strong> Premiere in Bonn</strong>:<br />
14. April 2010 im theaterimballsaal</p>
<p>NIGHTHAWKS machen sich auf die Suche nach Erlebnissen auf der anderen Seite des Sonnenuntergangs. Die Dunkelheit der Nacht – sie macht diese Sehnsüchtigen sentimental und rigoros, einsam und gesellig, trunken und hellsichtig.</p>
<p>Die Nachtschwärmerinnen Justine Hauer und Bettina Marugg blicken bei dem einen oder anderen letzten Drink mit Arthur Rimbaud, Friederike Mayröcker, Jacques Brel und anderen Spezialisten für die dunkelsten Stunden des Tages von ihren Barhockern hinab in Abgründe, die uns faszinieren und manchmal erschauern lassen.</p>
<p>.</p>
<p><em>Zwei Frauen, Wodka, Zigaretten – mehr brauchte es nicht für einen  kurzweiligen und spannenden Abend im Theater im Ballsaal, der das  Publikum mitnahm auf eine Reise durch die Abgründe der menschlichen  Seele. [...] Dabei begeistern sie nicht nur durch ihr schauspielerisches Talent,  sondern vor allem auch durch ihr Gespür für Timing und Komik. [...] Beide Darstellerinnen ergänzen sich den ganzen Abend wunderbar, ihr Spaß  am Spiel ist förmlich zu fühlen. Nicht verwunderlich, dass das Publikum  den abwechslungsreichen Abend mit tosendem Applaus belohnte. &#8211; kultur-in-bonn.de</em></p>
<p><em>Das Klavier im Vorraum war perfekt. Ein bisschen schräg in der Stimmung.  Und was sie daran alles anstellten. Vierhändiges von Schubert mit zwei  Fingern und Zweihändiges verdoppelt mit Cole Porter und “Die Nacht” von  Richard Strauß, zur schon vorgerückten Stunde, mit piepsigem Sopran. Sie  konnten voraussetzen, dass jeder wusste, dass sie für Highlights,  singenderweise, auf der fringe-Bühne gut sind. &#8211; Bonner Rundschau</em></p>
<p><!-- START link presse-artikel --><br />
<a style="background-color: #f2e950; padding: 10px;" href="?p=1278">Presse-Besprechungen zu NIGHTHAWKS</a><br />
<!-- ENDE link presse-artikel --><br />
<!-- START link presse-downloads --><br />
<a style="background-color: #f2e950; padding: 10px;" href="?page_id=1079#nighthawks">Presse-Downloads zu NIGHTHAWKS</a><br />
<!-- ENDE link presse-downloads --></p>
<p>Gefördert durch die Bundesstadt Bonn und den Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen.<br />
<img src="http://www.fringe-ensemble.de/wp-content/uploads/2010/04/logos/bonn_kultur.jpg" alt="" /> <img src="http://www.fringe-ensemble.de/wp-content/uploads/2010/04/logos/nrw_foerderlogo.jpg" alt="" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Kaufmann von Venedig</title>
		<link>http://www.fringe-ensemble.de/?p=817</link>
		<comments>http://www.fringe-ensemble.de/?p=817#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 06:30:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Repertoire]]></category>
		<category><![CDATA[Kaufmann von Venedig]]></category>

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		<description><![CDATA[Integration, Fremdenhass, globaler Handel, Finanzspekulation und Konflikte zwischen Religionen  - kaum zu glauben, dass ein Stück, das all diese aktuellen Themen auf Spannendste mit einander verwebt, gut 450 Jahre alt ist. Der Kaufmann von Venedig von William Shakespeare Eine Produktion des fringe ensemble Mit: Leopold Altenburg, David Fischer, Tina Seydel, S-Dog sowie Nebil Erdogan, Jilou [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.fringe-ensemble.de/wp-content/uploads/2009/10/s-dog.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-834" title="ojkingtim" src="http://www.fringe-ensemble.de/wp-content/uploads/2009/10/s-dog.jpg" alt="ojkingtim" width="380" height="379" /></a></p>
<p style="border-bottom: 5px solid #000000; padding: 10px 0px; width: 380px;">Integration, Fremdenhass, globaler Handel, Finanzspekulation und Konflikte zwischen Religionen  - kaum zu glauben, dass ein Stück, das all diese aktuellen Themen auf Spannendste mit einander verwebt, gut 450 Jahre alt ist.</p>
<h2>Der Kaufmann von Venedig</h2>
<p style="padding: 10px 0;"><strong> von William Shakespeare</strong></p>
<p style="border-bottom: 1px solid #000000; width: 380px; padding-bottom: 10px;">Eine Produktion des fringe ensemble</p>
<p style="border-bottom: 1px solid #000000; width: 380px; padding-bottom: 10px;"><strong>Mit</strong>: Leopold Altenburg, David Fischer, Tina Seydel, S-Dog sowie Nebil Erdogan, Jilou Rasul, Faruk Haziri, Miguel Inserra<br />
<strong> Regie</strong>: 		Severin von Hoensbroech<br />
<strong> Bühne und Kostüme</strong>: 		Annika Ley<br />
<strong> Musik</strong>: 		Kornelius Heidebrecht<br />
<strong> Produktionsleitung</strong>: 		Jörg Tewes<br />
<strong> Öffentlichkeitsarbeit</strong>: 		Claudia Grönemeyer</p>
<p style="border-bottom: 1px solid #000000; width: 380px; padding-bottom: 10px;"><strong> Premiere in Bonn</strong>:<br />
14. Januar 2010 im theaterimballsaal<br />
<strong> Premiere in Köln</strong>:<br />
02. März 2010, studiobühneköln</p>
<p><a style="text-decoration: none; color: #ff00ff; font-weight: bold;" title="shylock" href="http://www.myspace.com/shylock-v" target="_blank"> myspace.com/shylock-v</a><br />
<a style="text-decoration: none; color: #ff00ff; font-weight: bold;" title="shylock" href="http://www.twitter.com/sshylock" target="_blank"> twitter.com/sshylock</a></p>
<hr class="trenner" /><em>Wenn ihr uns stecht, bluten wir nicht?<br />
Wenn ihr uns kitzelt, lachen wir nicht?<br />
Wenn ihr uns vergiftet, sterben wir nicht?<br />
Und wenn ihr uns beleidigt, sollen wir uns nicht rächen?</em></p>
<hr class="trenner" />Venedig &#8211; Gondeln, Tauben und Touristen. Nicht bei Shakespeare. Zu seiner Zeit ist Venedig eine merkantile Metropole. Hier herrscht das Kapital mit seinen eisernen Gesetzen. Heute scheint Shakespeares Tragikomödie DER KAUFMANN VON VENEDIG ein Stück aus der globalisierten Welt zu sein. Migration, Fremdenhass, globaler Handel, Konflikte zwischen Religionen &#8211; das ist das Venedig, in dem der leicht depressive Kaufmann Antonio agiert. Im heutigen Verständnis: ein global player. Sein Geschäft: risikoreiche Spekulationen.</p>
<p>Als sein Freund Bassanio eine gute Summe Geld benötigt, um in einem fremden Königreich die schöne Prinzessin Portia zu umwerben, hilft er ihm. Großzügig bürgt er mit seinen Schiffen beim vermögenden Juden Shylock für einen Kredit. Das Darlehen fließt prompt, der Schuldschein hat es jedoch in sich. Shylocks Verbitterung über seine soziale Stellung äußert sich in dem so drakonischen, wie blutigen Vertrag, ein Pfund Fleisch aus dem Körper seines Gläubigers schneiden zu dürfen, so dieser das geliehene Geld nicht pünktlich zurückzahlt.</p>
<p>Noch während Bassanio sich um Portia müht, sinken Antonios Schiffe im Sturm und Shylock fordert sein Recht. Ein junger Richter leitet die Gerichtsverhandlung &#8211; es ist die als Mann verkleidete Portia&#8230;</p>
<p>DER KAUFMANN VON VENEDIG passt ins Hier und Jetzt, in die offene Diskussion von Integration und Assimilation, wie kaum ein zeitgenössisches Stück. In der Inszenierung finden sich neben den Schauspielern des fringe ensemble daher auch Gangster-Rapper, Breakdancer und Hiphopper auf der Bühne wieder.</p>
<div style="padding: 10px 0; border-top: 1px #000 solid; border-bottom: 0px #000 solid; margin-bottom: 20px;">WDR Funkhaus Europa <strong>Süpermercado</strong> vom 05.03.10<br />
<strong>Severin von Hoensbroech und S-Dog im Gespräch</strong><br />
Ausschnitt ca. 6min Spieldauer
</div>
<div style="padding: 10px 0; border-top: 1px #000 solid; border-bottom: 1px #000 solid; margin-bottom: 20px;">WDR 5 Scala &#8211; Aktuelles aus der Kultur vom 14.01.10<br />
<strong>Severin von Hoensbroech im Gespräch</strong><br />
Ausschnitt ca. 7min Spieldauer
</div>
<div style="padding: 10px 0; border-top: 0px #000 solid; border-bottom: 1px #000 solid; margin-bottom: 20px;"><a href="http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2010/01/23/lokalzeit-bonn-shakespear.xml?offset=1160&amp;autoPlay=true" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-1013" title="banner_wdr_lokalzeit" src="http://www.fringe-ensemble.de/wp-content/uploads/2010/01/banner_wdr_lokalzeit.jpg" alt="" width="380" height="213" /></a><br />
<a href="http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2010/01/23/lokalzeit-bonn-shakespear.xml?offset=1160&amp;autoPlay=true" target="_blank"><strong>&gt; Video WDR Lokalzeit ansehen</strong></a></div>
<p><!-- START link presse-artikel --><br />
<a style="background-color: #f2e950; padding: 10px;" href="?p=982">Presse-Besprechungen zu DER KAUFMANN VON VENEDIG</a><br />
<!-- ENDE link presse-artikel --><br />
<!-- START link presse-downloads --><br />
<a style="background-color: #f2e950; padding: 10px;" href="?page_id=1079#kaufmann">Presse-Downloads zu DER KAUFMANN VON VENEDIG</a><br />
<!-- ENDE link presse-downloads --></p>
<hr class="trenner" />DER KAUFMANN VON VENEDIG wird gefördert durch die Stadt Bonn, das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, die RheinEnergieStiftung Kultur und den Verkehrsverbund Rhein-Sieg. Unterstützt vom Don Bosco Club Köln und der Godesheim gGmbh Bonn.<br />
<img src="http://www.fringe-ensemble.de/wp-content/uploads/2010/04/logos/bonn_kultur.jpg" alt="" /> <img src="http://www.fringe-ensemble.de/wp-content/uploads/2010/04/logos/mgffi.jpg" alt="" /> <img src="http://www.fringe-ensemble.de/wp-content/uploads/2010/04/logos/rheinenergieStiftKultur.jpg" alt="" /> <img src="http://www.fringe-ensemble.de/wp-content/uploads/2010/04/logos/vrs.jpg" alt="" /></p>
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		<title>Offener Brief</title>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 09:56:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 21. April 2010 hat der Bonner General-Anzeiger eine ‚interne’ Streichliste der Bonner Kulturverwaltung in Erwartung eines Bonner Nothaushaltes veröffentlicht. Dazu die künstlerische Leitung des Theaters im Ballsaal Bonn in einem Brief an die Parteien, an die Leitung des Kulturamtes und an den Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch der Bundesstadt Bonn. „Die im Generalanzeiger vom 21. April [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.fringe-ensemble.de/wp-content/uploads/2010/05/Portrait-Frank-Kopie.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-423" title="frank" src="http://www.fringe-ensemble.de/wp-content/uploads/2010/05/Portrait-Frank-Kopie.jpg" alt="frank" width="180" height="180" /></a></p>
<p><strong>Am 21. April 2010 hat der Bonner General-Anzeiger eine ‚interne’ Streichliste der Bonner Kulturverwaltung in Erwartung eines Bonner Nothaushaltes veröffentlicht.</strong> Dazu die künstlerische Leitung des Theaters im Ballsaal Bonn in einem Brief an die Parteien, an die Leitung des Kulturamtes und an den Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch der Bundesstadt Bonn.</p>
<p>„Die im Generalanzeiger vom 21. April veröffentlichte Kürzungsliste hat uns als direkt Betroffene aus dem Nichts heraus getroffen. Die Liste sieht für das Theater im Ballsaal eine Reduzierung der Förderung von 170.000,- € auf 100.000,- € vor. Dies entspricht einer Kürzung von 41,12 %! Es erübrigt sich auszuführen, dass dies der Beendigung der derzeitigen Konzeption des Theater im Ballsaal gleichkommt. Diese sich an dieser Stelle noch einmal genauer anzuschauen, lohnt sich durchaus, war doch die Verwaltung entscheidend beteiligt an ihrer Entwicklung. So haben wir gemeinsam mit dem Kulturamt unter Federführung des Dezernenten im Jahre 2005 die Personal- und Verwaltungskosten drastisch minimiert, um zu einer Förderung der beiden Gruppen fringe ensemble und COCOONDANCE zu gelangen. Seitdem gibt es im Ballsaal keine eigene künstlerische Leitung mehr, sondern 2 Gruppen, die sich nach genauen Absprachen die Spielzeiten im Ballsaal aufteilen und die jeweils eigenen Zeiten dort selbstständig organisieren und finanzieren. Die Fördermittel abzüglich der zu zahlenden Miete, einer halben Stelle für Verwaltung und Produktion und Verteilung des Ballsaal-Spielplan-Flyers werden zwischen den Gruppen aufgeteilt. Diese nutzen diese Mittel, um den Spielbetrieb im Ballsaal zu finanzieren und einen kleinen Grundstock zur Produktion in die Finanzierung der Projekte einstellen zu können. Somit wird von den derzeit 170.000,- € das Theater im Ballsaal und das fringe ensemble und COCOONDANCE gefördert. Zur Finanzierung dieser Konzeption waren zusätzlich 20.000,- € aus einer Vermietung über drei Monate fest eingeplant und auch von Seiten des Kulturamtes mit einberechnet; zu dieser Vermietung musste sich der Ballsaal vertraglich einseitig verpflichten. Der Mieter hat nach zwei Jahren eine andere Örtlichkeit gewählt und den Ausfall der Miete musste der Ballsaal alleine kompensieren. Dies ist nur zum Teil gelungen, das Kulturamt ist über diese „Unterfinanzierung“ informiert; dies führt insbesondere im Bereich der technischen Ausstattung zum Reparaturstau und zu fehlenden Investitionen.</p>
<p>Dies ist knapp skizziert die Situation heute. Zusammengefasst: Die Konzeption ist sachlich gesehen ein kleiner Geniestreich gewesen, hat sie doch drei wichtige Einrichtungen in Bonn erhalten und ihnen eine echte Perspektive geboten, sie ist seit 3 bis 4 Jahren jedoch latent unterfinanziert und wird mit einer weiteren Kürzung nun komplett zur Disposition gestellt.</p>
<p>Die Erfolgsstory vom Theater im Ballsaal, fringe ensemble und COCOONDANCE basiert genau auf dieser Konzeption und die Existenz aller drei Einrichtungen ist zentraler Bestandteil und sich gegenseitig Voraussetzung. Der Einzelne wird von den jeweils beiden anderen gestützt.</p>
<p>Hier nur noch ein Letztes: Mit dieser Konzeption ist uns hier in Bonn Wegweisendes gelungen, da Künstlerförderung und Förderung eines Produktionsstandortes auf elegante Art und Weise miteinander verknüpft ist. Dieses kann insbesondere in den Zeiten der knappen Kassen mehr und mehr an Bedeutung gewinnen.</p>
<p>Frank Heuel, Rainald Endrass, Jörg Tewes</p>
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